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Pressemitteilung von Christa Reichwaldt

20. Februar 2012

DIE LINKE zur Unterschriftenaktion des Philologenverbandes: Signal an die Landesregierung

Der Philologenverband Niedersachsen hat heute mitgeteilt, dass fast 10.000 Lehrer innerhalb kurzer Zeit einen Aufruf für kleinere Klassen und bessere Lernbedingungen an Gymnasien unterzeichnet haben. Dazu erklärte Christa Reichwaldt, die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag:

„Die Anzahl der Unterschriften ist ein Signal an die schwarz-gelbe Landesregierung: Jetzt vergrätzt sie mit ihrer Schulpolitik sogar ihre eigene Klientel. Innerhalb kürzester Zeit haben mehr als die Hälfte der knapp 18.000 Gymnasiallehrer den Aufruf für kleinere Klassen und bessere Lernbedingungen unterzeichnet. Dies macht deutlich, wie hoch die Belastung für die Lehrer an den Gymnasien ist. Und die Anforderungen und die Schülerzahlen steigen immer weiter, während sich die Arbeitsbedingungen verschlechtert haben. Mit durchschnittlich 32 Schülern im ersten Jahr der Oberstufe kann man eine Klasse nicht sinnvoll auf das Abitur vorbereiten. Da werden Lehrer und Schüler verheizt. Wir müssen mittelfristig auf maximal 24 Schüler pro Klasse kommen.“