28. Juni 2011
Rede und Redebeitrag zum Gesetzentwurf zur kostenfreien Beförderung der Schülerinnen und Schüler
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren!
Am 29. Oktober 2009 haben wir diesen Gesetzentwurf zum ersten Mal im Plenum besprochen. Seitdem liegt unsere Forderung, die Schülerbeförderung für die gesamte Schulzeit kostenfrei zu stellen, auf dem Tisch. Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen von CDU und FDP, hatten also anderthalb Jahre lang Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen und unsere Anregung aufzugreifen. Sie hatten Gelegenheit, die absurde Situation abzustellen, dass in den ersten Klassen der Berufsfachschulen für Schülerinnen und Schüler mit Hauptschulabschluss die Beförderungskosten bezahlt werden, für ihre Mitschüler mit Realschulabschluss, die in derselben Klasse sitzen und dasselbe unter denselben Bedingungen lernen, aber nicht. Sie lassen die Absurdität, dass Jugendliche in derselben Klasse unterschiedlich behandelt werden, weiterhin zu. Das ist mir völlig unverständlich.